Lesung mit Walter Frei

Sonntagsmatinee: Der Herr Karl von Carl Merz und Helmut Qualtinger Theaterei Herrlingen, Herrlingen am 08.12.19

Sonntag 08.12.19
Einlass: 10:30 Uhr, Beginn: 11:00 Uhr
Theaterei Herrlingen, Oberherrlinger Straße 22, 89134 Herrlingen

Tickets zu Sonntagsmatinee: Der Herr Karl Herrlingen

PreiskategoriePreisAnzahl 
PK 122,00 € 
PK 1 - ermäßigt (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte)12,00 €Die Rabatte können Sie im Warenkorb auswählen
PK 1 - Familienticket (max. 2 Erw. & 3 Kinder u. 18 J.)55,00 €Die Rabatte können Sie im Warenkorb auswählen
PK 219,00 € 
PK 2 - ermäßigt (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte)12,00 €Die Rabatte können Sie im Warenkorb auswählen
PK 2 - Familienticket (max. 2 Erw. & 3 Kinder u. 18 J.)55,00 €Die Rabatte können Sie im Warenkorb auswählen
Wählen Sie Ihre Plätze direkt im Saalplan
Bereite Daten vor...
KartenPreis
Sonntagsmatinee: Der Herr Karl, Theaterei Herrlingen, 08.12.2019, 11:00 Uhr - PK 122,00 €
Sonntagsmatinee: Der Herr Karl, Theaterei Herrlingen, 08.12.2019, 11:00 Uhr - PK 219,00 €

Informationen

Sonntagsmatinee:

DER HERR KARL 

von Carl Merz und Helmut Qualtinger LESUNG

Aus gegebenem Anlass zur aktuellen Lage in Österreich und aus Liebe zu diesem wunderbar bissigen Monolog liest Walter Frei DER HERR KARL.

DER HERR KARL ist ein knapp einstündiger – zwischen Theaterstück und Kabarett angesiedelter – Monolog, der 1961 von Helmut Qualtinger und Carl Merz geschrieben wurde. Das Ein-Personen-Stück, das zunächst mit Qualtinger als Darsteller für das österreichische Fernsehen verfilmt und anschließend auf zahlreichen Bühnen aufgeführt wurde, sorgte in Österreich für heftige Kontroversen.

Der Antiheld „Herr Karl“ erzählt einem „jungen Menschen“, dem Zuschauer, seine Lebensgeschichte, während er bei der Arbeit im Lager eines Feinkostgeschäftes sitzt. Dabei entpuppt sich der Erzähler zunehmend als opportunistischer Mitläufer aus dem kleinbürgerlichen Milieu, der sich im wechselhaften Gang der österreichischen Geschichte vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Ende der Besatzungszeit in den 1950er Jahren durchs Leben manövriert hat.
Auf den ersten Blick lässt sich Herr Karl als typischer Wiener, „katholisch“ und „freiheitsliebend“, als ewiger Raunzer charakterisieren. Als repräsentativer Kleinbürger verkörpert er sozusagen die vox populi, die Stimme des Volkes. Äußerlich erscheint der Herr Karl als netter, ehrlicher, aber naiver Kerl mit liebem Blick. Doch nach und nach erfährt der Zuschauer von dem Opportunisten, der sich hinter dieser Fassade der Gemütlichkeit verbirgt.

Lesung mit: Walter Frei
Dauer: 80 Minuten

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren