Württembergisches Kammerorchester 4. Ulmer Konzert 2017/2018 Kornhaus , Ulm am 15.03.18

Donnerstag 15.03.18
Einlass: -, Beginn: 19:30 Uhr
Kornhaus , Kornhausplatz 1, 89073 Ulm

Tickets zu Württembergisches Kammerorchester 4. Ulmer Konzert 2017/2018 Ulm

PreiskategoriePreisAnzahl 
Württembergisches Kammerorchester 4. Ulmer Konzert 2017/201813,00 € 

Informationen

DAS LIED VON DER ERDE

Claude Debussy // Streichquartett g-Moll op. 10 (in der Fassung für Soloquartett und Streichorchester von Georg Oyen)

Gustav Mahler // „Das Lied von der Erde“ (in der Fassung für Kammerensemble von Glen Cortese)

Sophie Harmsen // Mezzosopran

Daniel Behle // Tenor

Ruben Gazarian // Dirigent

Werke des 19. und 20. Jahrhundert durch das kammerorchestrale Ohr neu entdecken! Das ist ein Markenzeichen des WKO mit Ruben Gazarian und lädt gleich zu zweierlei Perspektiven ein: Kammermusik groß gedacht und Sinfonik durch die Lupe.

„Das Lied von der Erde“ ist eine der unmittelbarsten Begegnungen mit dem Menschen Gustav Mahler. Der Entstehung seiner Sinfonie für zwei Stimmen und Orchester geht ein Jahr voller schmerzvoller persönlicher Schicksalsschläge voraus. Der sinfonische Liederzyklus folgt einer deutschen Nachdichtung altchinesischer Lyrik über Wandel und Vergänglichkeit des menschlichen Daseins. „Ich glaube, dass es wohl das Persönlichste ist, was ich bis jetzt gemacht habe,“ schreibt Mahler. Es ist ein tief durchseeltes Werk, eine Rückschau auf das eigene geliebte und gelebte Leben, die im Kammerorchester zu einer noch intimeren Hörreise wird.

Das „Premier Quatuor“ von Claude Debussy, sein erstes und einziges Streichquartett, ist ein Zeugnis seiner visionären Weltoffenheit, denn er verarbeitet Charakteristisches aus verschiedenen Musikkulturen rund um den Globus. In seiner Version eines „Lieds von der Erde“ finden sich Anklänge an javanische Gamelanmusik, iberischen Flamencorhythmus, russisches Tonkolorit, gregorianische Kirchentöne und an die Stimme seiner französischen Kollegen Jules Massenet oder César Franck.

Sophie Harmsen

Die Mezzosopranistin ist von Hause aus eine „Erdenbürgerin“: Als Kind deutscher Diplomaten wurde sie in Kanada geboren und wuchs in Südafrika auf, wo sie ihr erstes Gesangsstudium abschloss. 2007 wechselte sie nach Deutschland, wurde Preisträgerin des Internationalen Robert Schumann Wettbewerbs und von der Presse einstimmig als große Entdeckung gefeiert. Als Konzertsängerin hatte sie ihr Debüt mit Helmuth Rilling und ist bis heute regelmäßig bei der Bachakademie Stuttgart zu Gast. Gerade war sie als konzertante Dorabella mit René Jacobs und dem Freiburger Barockorchester in u.a. Shanghai und Korea zu erleben.

Daniel Behle

Daniel Behle ist ein Künstler, der über den Tellerrand eines Tenors weit hinausblickt. In Lied, Konzert und Oper überzeugt er gleichermaßen mit unermüdlicher Gestaltungskraft und prägnanter Textausdeutung. Nach seinem umjubelten Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen unter Christian Thielemann wurde er für die Bayreuther Festspiele 2017 als David für eine Neuproduktion von „Die Meistersinger von Nürnberg“ engagiert. Auch als Komponist macht er von sich reden: Seine Bearbeitung von „Schuberts Winterreise“ und die musikalische Hommage „Mein Hamburg“ sind bereits erfolgreich bei Sony Classical erschienen und füllen die Konzertsäle.